2022 - Der Geisterbräu


Anno Domini 1925, im oberbayerischen Städtchen Burgberg: Xaver
Bogenrieder, der Wirt vom "Unterbräu", wird zu Grabe
getragen. "Von der Damenwelt hat er etwas verstanden!".
Beim Leichenschmaus wird die hübsche
Witwe Wally von dummen und heuchlerischen Sprüchen
der Verwandtschaft und ihrer drei Verehrer, dem Apotheker, dem
Postsekretär und dem Professor nicht verschont. Dass der
Unterwirt tatsächlich ein Schürzenjäger war, beweist der
unerwartete Auftritt einer gewissen Lola aus
München, die vor versammelter Trauergesellschaft behauptet, der
Unterwirt habe bei ihr noch eine letzte Rechnung offen.
Jetzt sieht der Braumeister, schon lange ein stiller Verehrer
der Witwe, seinen Augenblick gekommen. Um der naiven Witwe zu
zeigen, wer sie wirklich liebt und wer es nur auf ihr Geld
abgesehen hat, heckt er zusammen mit dem Schäfer Sixtus einen
gespenstischen Plan aus. Plötzlich hat die kleine Gemeinde keine
Ruhe mehr, denn der rastlose Geist des verstorbenen Wirtes
geht um ...


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2019 - Der müde Theodor


Theodor ist auch tagsüber auffallend müde. Seinen Freund Sigi weiht er
in die Ursache seiner "Schlafkrankheit" ein. In einem schwachen
Augenblick ist Theo zum "Mäzen" einer reizenden jungen Sängerin Helene
des Oiseaux avanciert, für deren Gesangsausbildung er aufzukommen
versprochen hat. Hierfür hat Theodor eine wertvolle Brillantbrosche
seiner Frau im Pfandhaus versetzt. Um diese wieder auszulösen arbeitet
er nachts heimlich im Hotel 'Schottenhammel'. Theodor hat alle Hände
voll zu tun, um sein Doppelleben geheim zuhalten ...

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2018 - Der Habererbräu


Loisl, der Besitzer vom "Metzgerbräu", hat es auf die schöne Witwe
Traudl, der Wirtin vom "Bräumaxl", abgesehen. Besser gesagt: Auf deren
Wirtschaft. Doch Traudl zeigt sich gegenüber den Annäherungsversuchen
Loisls resistent und so greift der - mit unfreiwilliger Hilfe der
Kellnerin Rosl - zu einer niederträchtigen List: Eines Tages nämlich
verschlägt es den feschen Ferdl ins "Bräumaxl" und damit ist es um
Traudl geschehen ...

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2017 - Der Holledauer Schimmel


Hass und Streit währt schon seit Generationen zwischen zwei
zerstrittenen Gemeinden in der Holledau, wobei ein gestohlener Schimmel
der Anlass war. Um finanzielle Vorteile zu erlangen, wird von den beiden
Bürgermeistern eine Versöhnung inszeniert, bis eine vermeintliche
Erbschaft die alten Anfeindungen wieder aufkeimen lässt ...

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2016 - Der schwarze Peter


Das Stück spielt im Jahr 1922.
Der Kleinhäusler Xaver Oberwieser,
seine Frau Afra, der Sohn Seppl und Simon Unterwieser mit Sohn Anton
sind als arme Leute nicht gern gesehen in der protzigen Gemeinde. Die
Suche nach einem Paten für die bevorstehende Firmung scheint deshalb
aussichtslos, wäre nicht der schwarze Peter und Korbinian Mooshammer mit
einer rettenden Idee.

Dass mit dieser Idee das hohe Ansehen der
Großbauernfamilie Zehetmaier, seiner Frau Anastasia und deren
Schwiegermutter stark gefährdet ist, findet nur die Magd Urschl zum Lachen.
Das Angebot des scheinheiligen Nachbarn Josef Barmbichler kommt zu spät.

Das ganze Dorf ist schließlich blamiert, wozu der
Scherenschleifer Sixtus Ranftlinger und der Schneider Pongraz Dullinger
wesentlich beitragen. Die Dorfbewohner sind so aufgebracht, daß sogar
der Polizeikommandant bemüht wird. An diesem Firmtag werden sich nicht
nur die Firmlinge Seppl und Anton, sondern auch die ganze Gemeinde noch
lange erinnern ...


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2015 - Der ledige Hof



Das Anwesen der Agnes Bernhofer wird allgemein "Der ledige Hof" genannt,
weil die Bäuerin sich nicht entschließen konnte, zu heiraten. Die Agnes
bewirtschaftet ihren Hof mit Hilfe der Knechte und Mägde selbstständig
und das ist ihrem Vetter, dem Bürgermeister, ein Dorn im Auge. Ihm wäre
es überaus recht, wenn die Agnes endlich den Krispin, seinen Sohn,
heiraten würde. Denn der stattliche Bauernhof braucht seiner Meinung
nach dringend einen Bauern.

Die Lage ändert sich unverhofft, als
Leonhard, der neue Großknecht, eingestellt wird. In den verliebt sich
die Bäuerin im Handumdrehen und sie stellt ihn beim Erntetanz ihrem
Gesinde als Verlobten vor. In diese frohe Stimmung platzt ein Brief der
Kammleitnerin . In diesem Schreiben wird der Großknecht beschuldigt,
der Vater eines ledigen Kindes zu sein ...

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2014 - Der Ehestreik


In einem kleinen oberbayerischen Gebirgsdorf ist alles in bester Ordnung
und die Dinge gehen ihren gewohnten Gang. Auch Im Hause des Schmieds
Wiggerl herrscht fröhliche Eintracht, bis eines Tages der Wirt des
Dorfes eine junge Kellnerin einstellt, die mit ihrem netten Wesen eine
besondere Anziehungskraft auf die Männerwelt ausübt. Die Männer des
Dorfes trinken ihr Bier nun lieber beim Wirt als zu Hause. Unter den
Dorffrauen herrscht deswegen helle Aufregung, Widerstand regt sich. Die
Bürgermeisterin des Dorfes fordert die Damen auf, eine Resolution zu
unterschreiben, dass die attraktive Bedienung des Wirtshauses entlassen
werden soll. Mit dem Segen des Herrn Pfarrer organisieren die Frauen
einen unbefristeten Ehestreik, bei dem weder die Männer noch die Frauen
klein beigeben wollen. Durch die Arglosigkeit der Mannsbilder und durch
eine Streikbrecherin kommt es zu einigem Durcheinander ...

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2013 - Der Brandner Kaspar


Der Brandner Kaspar überlistet den Tod. Als der Boandlkramer kommt, um
ihn zu holen, macht er ihn mit Kerschgeist betrunken und schwindelt ihm
beim Kartenspiel einige weitere Lebensjahre ab. Die Sache wird jedoch im
Himmel beim Portner Petrus bekannt. Der duldet keine Abweichungen im
göttlichen Schicksalsablauf. Da bleibt dem Boandlkramer nur eine Chance:
den Brandner die Freuden der paradiesischen Ewigkeit auf Probe
vor kosten zu lassen.

Das ewige Drama um Leben und Tod ist hier eine Komödie.
Weil es ein Einzelner vermag, die Allmacht des Todes und
die himmlischen Schicksalsmächte mit seiner Schlitzohrigkeit und
Dickköpfigkeit zu überlisten ...

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2012 - Die goldene Gans


Eigentlich ist es ja ein Grund zur Freude, wenn die reiche Erbtante aus
Amerika ihren Besuch ankündigt - zumal sie den Töchtern des
Brauereibesitzers Quirin Pfanzelter eine großzügige Mitgift zugestanden
hat. Quirin aber sieht dem Ereignis mit gemischten Gefühlen entgegen, da
er besagte Mitgift für den Bau des neuen Sudhauses veruntreut hat. Ein
verwegenes Spiel der Täuschungen und Ausflüchte beginnt ...

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2011 - Das Prämienkind


Erlbach ist ein kleiner, verschlafener Ort, etwas abseits vom Tourismus
gelegen. Das aber soll sich in Zukunft ändern. Fremdenverkehr muss her!
Dazu braucht der Ort eine Bahnstation und die wiederum gibt es erst ab
3.000 Einwohner. Da kommen einige Bauern und der Wirt von Erlbach auf
die Idee, eine Prämie auszusetzen, um die Geburtenrate schnellstmöglich
in die Höhe zu treiben: 5.000,- DM für den 3.000sten Einwohner in der Gemeinde.

Das ist der Start für ein eifriges "Wettrennen" um den
Preis, verbunden mit einem reichen Kindersegen für Erlbach. Sogar die
Tochter vom Wirt ist unfreiwillig mit dabei. Und noch dazu ist sie mit
dem Valentin verbandelt, dem Sohn vom größten Vagabund der Gemeinde. Die
Prämie bekommt jemand ganz anders ...

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2011 - Der Totentanz


In diesem schaurig ernsthaften, mittelalter-lichem Stück ist Gott der
Herr erzürnt über die Menschheit, die sich immer mehr von ihm abwendet.
So sendet er den Tod aus mit dem Befehl, ohne Erbarmen Menschen
mitzunehmen. Der Tod trifft auf die unterschiedlichsten Menschen, vom
Bettler bis zum Kaiser. Die Menschen sind verblendet durch Habgier und
irdischen Einfluss, aber auch durch ihren letzten Funken Hoffnung, so
dass sie nicht gleich erkennen, mit wem sie es zu tun haben. Doch der
Tod führt alle zu Gottes Richterstuhl ...

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2010 - Der Heldenstammtisch


Selbst 25 Jahre nach dem Franzosenkrieg 1870/71 wird der Jahrestag des
Sieges noch gefeiert. Allen voran von den vier "Helden", der Postler,
der Bräu, der Bürgermeister und der Großbauer.

Doch dieses Jahr ist alles anders, im Dorf erscheint Isabella, ein junges uneheliches
Mädchen und jeder der vier Helden käme als Vater von Isabella infrage.
Als sich herausstellt, dass sie eine große Wiese im Dorf erben soll, die
alle für ihre Zwecke nutzen wollen, wird der leibliche Vater für die
Zustimmung zum Verkauf gesucht.

Wer wird die Vaterschaft auf sich nehmen und lässt sich der "richtige" Vater überhaupt ausfindig machen.
Die Dorfbewohner rollen ihre Vergangenheit auf und so kommt einiges ans Licht ...

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2009 - Pension Schaller


Der Bauer Josef Hallberger hat im Freisinger Hinterland einigen Grund
sehr gut verkaufen können und frönt nun seinem Rentner-Dasein in vollen
Zügen. Bei seinem Ausflug nach München lässt er sich Visitenkarten
machen, kauft sich eine Haus- und Reiseapotheke, um zukünftig den Doktor
zu sparen und ersteht einen Fotoapparat, um alles festzuhalten.

Sein Neffe Albert möchte ihm die Pläne für ein Haushaltswarengeschäft in
München zeigen, das er vorweisen müsste, um bei der Pensionsbesitzerin
Pauline Schaller um die Hand für deren Tochter Elisabeth anhalten zu können.

Aber der eigentliche Grund für seinen Ausflug nach
München ist ein anderer. Da er von den notorischen Geldnöten seines
Neffen weiß, will er diesen erst noch einspannen, um seine skurrilen
Ideen zu verwirklichen - eine Irrenanstalt von innen zu sehen. Plant er
doch, in dem kürzlich von ihm auf dem Land erworbenen Pfarrhäuschen eine
Irrenanstalt zu eröffnen.

Da sein Neffe Albert auch nicht weiß,
woher er einen Haufen Irre nehmen soll, präsentiert er seinem Onkel eine
Soiree in der Pension Schaller, bei der wirklich absonderliche Menschen
zugegen sind, als eine Veranstaltung einer solchen Heilanstalt.

Letztendlich ist der Onkel froh, wieder auf seinem Bauernhof bei seiner Schwester zu
sein, da tauchen die "Irren" plötzlich bei ihm zu Hause auf und er hat
alle Hände voll zu tun, sie in Schach zu halten ...


Bilder 2009